Nacktheit und Scham

Hier könnt ihr eure Eindrücke über euren ganz persönlichen FKK-Urlaub schildern, mit allen Vor- und Nachteilen von FKK-Anlagen, FKK-Campingplätzen und FKK-Hotels auf der ganzen Welt.
Forumsregeln
Hier könnt ihr eure Eindrücke über euren ganz persönlichen FKK-Urlaub schildern, mit allen Vor- und Nachteilen von FKK-Anlagen, FKK-Campingplätzen und FKK-Hotels auf der ganzen Welt.
Bild

AbonnentenAbonnenten: 5
LesezeichenLesezeichen: 0
Zugriffe: 29345

Nacktheit und Scham

Beitrag#1von martin » 24.01.2013 14:47

Wie war es bei euch das erste mal nackt zu sein
Benutzeravatar
martin
 

Re: Nacktheit und Scham

Beitrag#2von wolf-66 » 24.01.2013 17:59

...ich kann mich leider nicht daran erinnern, bin mit der Nacktheit aufgewachsen. Meine Eltern sind mit uns kids (und sogar mit Onkel, Tante, Cousins) im Sommer stets nach Sylt / Nordsee an den FKK-Strand gefahren. Das ging fast 20 Jahre lang so, jeden Sommer haben wir es genossen. Kaum waren wir auf der Düne fiel das letzte Textil. Nackt am Strand - das war schon in den sechziger Jahren auf Sylt total normal. Ich hab wohl ne Portion Glück gehabt...
Benutzeravatar
wolf-66
geprüfter VIP-User
geprüfter VIP-User
 
Beiträge: 0
Registriert: 07.2012
Wohnort: D-23795 Bad Segeberg
Geschlecht: nicht angegeben

Beitrag#3von fkkandi » 24.01.2013 21:04

Hallo Martin,
diese Frage hat es im Forum schon einmal gegeben.

Das erste Mal so richtig nackt am FKK-See war ich mit
11 Jahren. Keine einfache Sache als unerfahrener zumal
ein gleichaltriges Mädchen dabei war.
Aber nach kurzer Zeit hat es mehr und mehr spaß gemacht.
Insgesamt eine tolle Erfahrung.
Als kleines Kind war ich zuvor zwar auch mal nackig am See,
aber meistens dann halt doch nur zu Hause.
Angezogen kann auch schön sein, ausgezogen ist aber erst so richtig fein.
Benutzeravatar
fkkandi
geprüfter VIP-User
geprüfter VIP-User
 
Beiträge: 28
Registriert: 06.2012
Wohnort: D-82256 Fürstenfeldbruck
Geschlecht: männlich

Beitrag#4von jenny1970 » 26.01.2013 00:02

ich wurde 1970 geboren - inmitten der DDR.
meine ersten erfahrungen mit fkk machte ich im ersten sommer, wenn meine ma mit mir an den waldsee gefahren (mit dem bus!) ist. und das blieb dann auch so, bis ich 9 oder 10 wurde. von da an hab ich dann nen badeanzug bzw nen bikini angezogen.
nachher bin ich dann mit meinen klassenkameradinnen an den waldsee (der war richtig zum schwimmen ausgebaut, mit zaun drum, imbissbude (ab und an gabs russisches eis), klos...). auf jeden fall flog mit 14 / 15 das oberteil wieder weg, mit 16 dann auch das höschen. wenn wir damals nachmittags zum baden gingen, war über die hälfte unserer clique nackt - jungs und mädels gemischt. für uns war das gar kein thema - jeder so, wie er wollte. und es war auch völlig normal, nackt zu sein - auch wenn andere es nicht waren.
wenn wir (meine wllis, mein kleiner bruder und ich) zusammen in den urlaub (= an die ostsee) fuhren, war es auch völlig normal, dass meine ellis dann fkk machten. ich machte ne pause bis ich 16 war - dass mein kleiner bruder (damals 12) dann mit badehose rumlief störte mich am anfang ein klein bischen, nachher weniger.
beim sport in der schule wars absolut üblich, dass nachher nackt geduscht wurde. alles andere hätte zu henseleien geführt. beim schulschwimmen waren wir bis zur 5. klasse alle nackt. auch das war völlig normal. dann hatten wir im zweiten halbjahr der 12 noch mal schwimmen (mit schwimmen war ab klasse 9 schluss) - da haben wir dann abgestimmt, ob wir nackt oder mit badesachen schwimmen wollen. die entscheidung fiel klar für nacktschwimmen aus. (wir sahen uns eh alle am see.)
als ich 1988 mein studium anfing, bot die uni für studenten ein "frühschwimmen" zwischen 5.30 und 7.30 uhr an (die sportförderung der breiten masse war deutlich über dem aktuellen niveau). wobei es jedem freigestellt war, ob er / sie mit badehose, badeanzug, bikini, nur bikinihöschen oder halt nackt schwimmen ging. von den geschätzt 200 - 300 komilitonen und -innen, die jeden morgen schwimmen gingen, waren ca 20 bis 25% nackte. ich selbst hatte zu anfang des ersten semesters noch nen bikinihöschen an. wenn ich dann mal bei nem komilitonen übernachtet hatte, bin ich am nächsten morgen halt ohne was schwimmen gegangen. nachher dann (als sich auch da cliquen gebildet hatten), sind drei mädels aus meiner clique und ich nackt, zwei mit bikinihöschen schwimmen gegangen.
Nackt sein bedeutet für mich frei sein!
Benutzeravatar
jenny1970
Aktiver User
Aktiver User
 
Beiträge: 0
Registriert: 03.2012
Wohnort: D-34117 Kassel
Geschlecht: weiblich

Beitrag#5von FKKGeorg » 26.01.2013 17:22

Hallo Martin hier ist der Link dazu:

Mein erstes FKK-Erlebnis

http://fkk.kostenloses-forum.be/fkk-beitrag69.html

Da haben schon so einige Ihre Beiträge abgegeben, aber es gibt ja noch weitere Erfahrungsberichte.
Bei Zeit einfach mal durchlesen.

FKKGeorg
Bin in der Natur gerne frei und ohne Kleidung, wenn möglich :oops: :razz:
Benutzeravatar
FKKGeorg
geprüfter VIP-User
geprüfter VIP-User
 
Beiträge: 646
Registriert: 03.2010
Wohnort: D-82140 Olching (Bayern)
Geschlecht: männlich

Beitrag#6von nacktbergsteiger » 27.01.2013 15:49

Hallo
Nacktheit mit Scham gepart finde ich ist falsch. Obwohl die mehrheit meiner Mitmenschen ihre Kinder so erziehen als währe die Nacktheit etwas zum schämen. Meiner Ansicht soll man sich für Lügen,Betrügen, Umweltverschmutzung und so weiter Schämen. Nacktheit ist etwas Ganz Natürliches wobei es keinen grund zum schämen geben sollte.
Lng.
Sepp
Ohne Kleidung fühle ich mich wohl.
Benutzeravatar
nacktbergsteiger
geprüfter VIP-User
geprüfter VIP-User
 
Beiträge: 0
Registriert: 01.2009
Wohnort: A-4550 Kremsmünster
Geschlecht: nicht angegeben

Beitrag#7von Georg N » 26.02.2013 12:11

Ich würde auch nicht Behaupten, dass Scham allzuviel mit Nacktheit zu tun hat. Man schämt, weil man meint, man wäre so, wie man gesehen wird, nicht akzeptiert und mißverstanden. Der Mensch hat seine Geheimnisse und der Respekt gebietet es, nicht alles aufzudecken. Was hier nun die Leiblichkeit der Menschen betrifft, so reicht es schon, sich über die Nase eines Menschen lustig zu machen. Was nun Naturisten auszeichnen sollte, ist, dass sie einander - zumindest so wie sie körperlich gestaltet sind - akzeptieren.
Bzgl. Nacktheit kommt es da sehr auf das Umfeld an. Nacktes baden ist noch relativ selbstzverständlich und akzeptiert. Da geniere ich mich auch nicht wegen meiner Nacktheit, möchte aber auch nicht Bekannten begegnen, die dafür überhaupt keinen Sensus haben. Denen erzähle ich nicht einmal davon und es ist auch etwas peinlich, wenn mein Naturismus offen an den Pranger gestellt wird. So hängt die Antwort immer an der - vielleicht auch nur erwarteten - Reaktion im Umfeld. Da ist man beim ersten mal auch etwas unsicher, aber mit der Nacktheit an sich hat das wenig zu tun. Gerade am FKK-Strand habe ich mich unter Naturisten sofort - auch beim 1. Mal - akzeptiert gefühlt. Textilen gegenüber fällt mir unter Naturisten oft eine Überempfindlichkeit auf. Textile Passanten werden viel zu leicht als Spanner angefeindet. Damit wirkt die Behauptung, sie würden sich bzgl. ihrer Nacktheit nicht schämen, unglaubhaft. Das bestätigt eben: Auch Umfeld muß beim FKK stimmen.


http://giorgaki-einapfelistanallemschul ... s-der.html

Im Widerspruch zu Gott schämen wir uns unserer ganzen Existenz (bis hier noch frei noch Drewermann: "Strukturen des Bösen"). Aber (so meine ich) im Stillen sehnen wir uns zurück in die paradiesische Geborgenheit. Als Naturisten versuchen wir sie durch Ablegen der Kleider herbeizuzwingen.
secundum naturam vivere
Benutzeravatar
Georg N
Aktiver User
Aktiver User
 
Beiträge: 0
Registriert: 12.2008
Wohnort: D-65582 Diez
Geschlecht: männlich

Beitrag#8von zero » 26.02.2013 13:15

Georg N hat geschrieben:...Da geniere ich mich auch nicht wegen meiner Nacktheit, möchte aber auch nicht Bekannten begegnen, die dafür überhaupt keinen Sensus haben. Denen erzähle ich nicht einmal davon und es ist auch etwas peinlich, wenn mein Naturismus offen an den Pranger gestellt wird.


Das sehe ich etwas anders. Ich bin ein sehr offen lebender Mensch und wenn mich jemand fragt, wo und wie ich meinen Urlaub verbracht habe, erzähle ich von den FKK-Ferien - egal ob bei Nachbarn oder im Büro. Und plötzlich stellt man fest, dass eben auch Leute aus der Nachbarschaft oder dem Büro gerne nackt sind. Man muss darüber sprechen, um dem Ganzen die Verruchtheit, die die allgemeine Gesellschaft im FKK sieht, zu nehmen. Wenn etwas versteckt geschieht, erweckt es Argwohn.

Was ich aber bis heute nicht verstehe ist, dass viel mehr Leute keine Hemmungen haben, sich beim saunieren oder duschen nackt zu bewegen, als sich vorstellen können, auch einen Urlaub nackt zu verbringen. Und da kommen wir ins Spiel, indem wir offen darüber sprechen :-)
Nackt um sich wohl zu fühlen :grin:
Benutzeravatar
zero
geprüfter VIP-User
geprüfter VIP-User
 
Beiträge: 0
Registriert: 11.2012
Wohnort: CH-8400 Winterthur
Geschlecht: nicht angegeben

Beitrag#9von nahtlos » 20.03.2013 10:47

mit ca. 20 hat mich mein partner zum nacktbaden am chiemsee überredet. ich habe mich ein wenig geziert, weil "sich nackt zu zeigen" in meiner erziehung etwas unanständiges war... fast schon ein tabu. am ersten tag war mein rücken ziemlich braun und der bauch hat wenig sonne abbekommen :-) es hat ein paar tage gedauert, bis ich mich traute, längere spaziergänge zu machen und mich der "öffentlichkeit" zu präsentieren. an die überfüllten badeplätze bin ich aber nie gegangen.
das kleine foto ist aus dieser zeit (eine schöne erinnerung :-)
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
Benutzeravatar
nahtlos
 
Beiträge: 0
Registriert: 12.2012
Wohnort: Alpennähe (Admin: Ort u. PLZ fehlen! Bitte Wohnort für unsere User-Landkarte angeben!))
Geschlecht: nicht angegeben

Beitrag#10von Roland_Nudist » 22.07.2013 23:01

meine Mutter sagte einmal, als ich meine letzte Windel ablegen konnte begann mein Nudistenleben pur.

Also bin ich von Baby auf an nackt erzogen. Bis zu meinem ca. 10 Lebendjahr bin ich auch draußen ziemlich uneingeschränkt nackt rumgetobt. Bei uns zu Hause hat es nie irgendwelche Tabus, die der Nacktheit betreffen gegeben, es gab bei uns nirgends verschlossene Türen, auch die zum Bad nicht.

Ich bin auf einem kl. Dorf groß geworden und wir Dorfkinder hatten immer in die Feldmarkt in einer Aue gebadet. Dort bin ich schon von zu Hause nackt los durchs Dorf weiter in die Feldmarkt bis zur Aue und nicht immer alleine, Dorfkameraden begleiteten mir auch manchmal nackt. Die Mädchen hatten es sich nie getraut, auch nicht in die Feldmarkt in die Aue.

Ich hatte schon als Kleinkind geträumt, in meinem Leben einen eigenen Bauernhof zu haben, wo und wie ich uneingeschränkt nur nackt sein kann, wie von Gott geschaffen und auf dem ganzen Grund und Boden, einfach die Klamotten zu vergessen.
Diesen Traum, konnte ich mir nach der Wende endlich erfüllen und mein Bauernhof zum unbegrenzten Nacktsein erwerben, im Naturschutzgebiet der Elbe.

Mein Dorf, Umfeld und auch direkte Nachbarn tolerieren mein öffentliches Nudistenleben, die scheuen sich auch nicht mit mir am Zaun zu plaudern, oder sind auf einmal auf meinem Hof, wenn sie ein Anliegen haben. Auch macht es keine Probleme in den angrenzenden Wald uneingeschränkt Stunden nackt zu wandern.

Fragt mal jemand nach mir, braucht der nur fragen, wo der “Nackte” wohnt und bekommt den Weg gewiesen.
Liebe deine Liebe und lebe dein Leben.
Es kann beides so schnell vorbei sein.
Benutzeravatar
Roland_Nudist
geprüfter VIP-User
geprüfter VIP-User
 
Beiträge: 0
Registriert: 07.2013
Wohnort: D-1924 Neu Kaliß
Geschlecht: männlich

Nächste

Zurück zu "Mein FKK-Urlaub"

 

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast

cron